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Arbeitsbeispiel
Fledermäuse Im Rahmen eines Landschaftspflegerischen Begleitplanes zu einem Straßenbauvorhaben im Leipziger Raum erfolgte im Jahr 2002 eine Erfassung mehrerer Tierartengruppen so u.a. der Fledermäuse. Aus den Kartierungsergebnissen waren die projektbedingten Eingriffserheblichkeit sowie Maßnahmen zu Vermeidung, Minderung und Ausgleich der zu erwartenden Beeinträchtigungen abzuleiten. Bei der Erfassung der Fledermausfauna im Untersuchungsgebiet kamen mehrere Methoden zum Einsatz. Neben optischen Nachweisen (Nachtsichtgerät, Scheinwerfer) wurden akustische Nachweise mittels Fledermausdetektor und anschließender computergestützter Analyse der aufgezeichneten, zeitgedehnten Rufsequenzen erbracht. Zusätzlich erfolgte die Durchführung von Netzfängen. Insgesamt wurden 12 Fledermausarten nachgewiesen, darunter konnten Fortpflanzungsnachweise, u.a. der Mopsfledermaus als Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie erbracht werden.
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