Arbeitsbeispiel Laufkäfer
Laufkäfer in kleinparzellierten Streuobstwiesen

Streuobstwiesen sind wertvolle und artenreiche Lebensräume unserer Kulturlandschaft. Ihr „Parzellierungsmuster“ ist häufig kleinräumig und beruht auf unterschiedlichen Eigentumsverhältnissen. Die ökologische Bedeutung von Streuobstwiesen fand in den letzten Jahrzehnten zunehmend Beachtung. Ihre Erhaltung im Rahmen der Landschaftspflege erfordert einen hohen praktischen Aufwand und intensiven Mitteleinsatz auf kommunaler und regionaler Ebene.

Einige Auswirkungen von Nutzungsänderungen auf die Laufkäferzönosen wurden im direkten Vergleich unterschiedlicher Nutzungsvarianten (Mahd, Mulch, Beweidung, Sukzession) analysiert. Dabei prägen die spezifischen Wirkungen der Wiesennutzung die Zusammensetzung Laufkäfergemeinschaften. Ihre Anordnung im kleinräumigen Strukturmosaik von Streuobstwiesen enthält ökosystemar relevante räumliche und zeitliche Muster und führt zu dynamischen Veränderungen in den Zönosen.

Vor dem Hintergrund ökologischer und naturschutzfachlicher Aspekte werden die Ergebnisse diskutiert und ergeben wichtige Signale zum Erhalt „ökologisch wertvoller“ Streuobstwiesen.

Die Ergebnisse wurden in „Besiedlungsstrategien und Dynamik der Laufkäferzönosen im Extensivgrünland kleinparzellierter Streuobstwiesen unterschiedlichen Managements“ publiziert (Verlag Günter Heimbach, ISBN 3-9805730-4-4).

Laufkäfer

Lebensraum Streuobstwiese

zur Übersicht

Home Philosophie Kompetenz Kontakt